RESIDENT EVIL 4 ULTIMATE HD EDITION IM TEST

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Bild Resident Evil 4

2007 wurde Resident Evil 4, zwei Jahre nachdem es für den Gamecube und die PS2 erschien, für den PC veröffentlicht. Ein herber Reinfall für Capcom, da es nicht gerade mit seiner Qualität protzen konnte. Doch nun, sieben Jahre später, versuchen sie es ein zweites Mal und brachten Resident Evil 4 Ultimate HD auf Steam und als geboxte Verkaufsversion für 19,99€ auf den Markt.

Die Informationen über das Remake hören sich schon einmal gut an: 60 Bilder pro Sekunde und hochauflösende Grafik. Dazu die gesamten Dienste auf der Steam Plattform wie Steam Achievements, Steam Cloud, Steam Trading Cards, globale Leaderboards und einen Games Controller-Support. Die HD Fassung kann auch mit besonderen Extras punkten, so wird eine Untertitelauswahl wie deutsch, englisch, spanisch, französisch, italienisch und japanisch angeboten und Bonusinhalte, wie der vormals schon veröffentlichte „Separate Ways“-Epilog, sind verfügbar.

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Die Handlung hat sich nicht verändert. Ihr spielt Special Agent Leon S. Kennedy, der auf einen Spezialauftrag nach Europa, in das fiktive Dorf Pueblo in Spanien, gesandt wird um Ashley Graham, die Tochter des Präsidenten, zu finden, die von einer Sekte, den Los Illuminados, entführt wurde. Auf eurem Weg müsst ihr zum Beispiel gegen, von dem Las-Plagas- Parasiten befallene, Dorfbewohner kämpfen, die von der Sekte gesteuert werden. Während des Spiels trefft ihr bekannte Gesichter, wie Ada Wong ( Resident Evil 2) und Jack Krauser und müsst wie bei anderen Resident Evil Teilen gegen besondere Gegner antreten, wie El Gigante oder Bitores Mendez. Good old fashioned Resident Evil 4… Etwas gewöhnungsbedürftig beziehungsweise nicht mehr so aktuell ist das manuelle Speichern auf Schreibmaschinen oder die Unfähigkeit zu schießen während man läuft, doch wer schon das Spiel von 2005 kennt und liebt, wird sich davon nicht beirren lassen.
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Während des Spielens ist mir sofort die Verbesserung gegenüber des 2007 erschienenen Resident Evil 4 für den PC aufgefallen, was wohl den 60 fps anzurechnen ist. Die Texturen der Charaktere, Hintergründe und Objekte sind sichtlich verbessert worden und nun geeignet für Breitbild.

Fazit:

Capcom hat es geschafft mit Resident Evil 4 Ultimate HD ein qualitativ hochwertiges Remake für den PC zu veröffentlichen. Natürlich bemerkt man ab und zu die Herkunft bei groben Texturen, doch haben sie mit diesem Spiel eine mit den HD Versionen von 2011 vergleichbare, vielleicht sogar bessere Qualität erreicht. Mit diesem RE haben sie endlich geschafft, was sie 2007 schon erreichen wollten, ein gelungenes Resident Evil 4 für den PC.

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