Dragon Age Inquisition DLC: Hakkons Fänge im Kurztest

0
419
dragonageinquitionshakkontitel

Bioware und EA verlängern ihr Rollenspielabenteuer durch den ersten Story-DLC zu Dragon Age Inquisition. Ob das neue Gebiet, dass prallgefüllt ist mit neuen Aufgaben, neuen Gegnern und neuer Ausrüstung, die Anschaffungskosten von knapp 15 € wert ist, erfahrt ihr unserem Test.

Was gibt es Neues in der Frostgipfelsenke?

Was haben die Avvar aus dem Stamm von Hakkons Fängen nur vor?

Eine ganze Menge, allem Vorrang nämlich diese Gegend an sich! Der DLC erweitert das Hauptspiel um eine weitere Region, in der es sowohl eine Hauptquest als auch zahlreiche Nebenaufträge zu erledigen gilt. Leider setzt die Geschichte dort nicht die Geschichte des Hauptspiels nach dem Ende des Feldzuges der Inquisition fort, sondern spielt parallel zu den Ereignissen. Dennoch kann man diesen DLC auch spielen, wenn man den Abspann bereits gesehen hat. Ohnehin sollte die eigene Gruppe mindestens Stufe 20 erreicht haben, da hier Gegner in den Stufen 20 bis 26 auf euch lauern. Der Zugang erfolgt durch die Kartentischmission „Erkundung der Frostgipfelsenke“ in Ferelden, unten rechts auf der Karte.

Die Neuerungen im Überblick

15 GB Download 1 neue Region: Frostgipfelsenke 8 – 10 h Spielzeit (je nach Spielweise) davon ca. 4 h für die Hauptquest neue Tiere & neues Crafting-Material Avaar als Hauptgegner (aus dem Fahlbruch bereits bekannt!) 22 Regionen 12 Sehenswürdigkeiten einige Risse ins Nichts Neue, einzigartige Ausrüstungsgegenstände Neue Malfähigkeit: Riss-Schild

Was ist mit dem letzten Inquisitor geschehen?

Einmal in der Frostgipfelsenke angekommen, erklärt uns wie gehabt unsere Späherin, was hier so los ist. Zwei Stämme des Kriegervolks der Avaar leben hier, eines davon ist uns feindlich gesinnt und greift die Mitglieder der Inquisition überall an, wo sie können. Der andere Stamm ist uns freundlich oder zumindest friedlich gesinnt. Feindselige Avaar in Verbindung mit der gefährlichen Tierwelt erschweren uns die Nachforschungen nach dem Verbleib des letzten Inquisitors, der vor über 800 Jahren in diesem Gebiet verschwunden ist. Die Frostgipfelsenke lässt mal wieder die Grafikmuskeln der Frostbite Engine spielen und bietet neben leicht tropischem Dschungelflair und krage Felslandschaften und ein Sumpfgebiet. Die gefährliche Tierwelt besteht aber im Grunde nur aus zwei neuen Gegner sowie diversen Spinnen, die hier ihr Unheil treiben. Meine Gruppe mit der Stufe 18 hat keine Chance einen der Rise zu schließen und stößt auch schnell bei den Avaar auf zu heftigen Widerstand. Deshalb musste ich durch Grinden der Flora und erkunden der Gegend erstmal ein paar Erfahrungspunkte abstauben, ehe ich mich den eigentlichen Aufgaben widmen konnte. Davon gibt es hier viele! Aber um Spoiler zu vermeiden deshalb nur ganz grob erklärt: der feindselige Avaar-Stamm Hakkons Fänge hat sich im Norden in einer Festung verschanzt, die von einer magischen Eisbarriere umgeben ist. So können wir sie nicht stoppen, müssen als erst einen Weg finden die Barriere zu zerstören und uns mit den anderen Avaar verbünden, um schlimmeres zu verhindern. Auch die Suche nach dem letzten Inquisitor lässt uns bald an das Tor der Festung klopfen. Das alles gipfelt in einem ordentlichen Bosskampf, der auch nach erfolgreichem Bestehen die Möglichkeit auf einen weiteren Kampf in diesem Gebiet ermöglicht.

Die schöne Aussicht trügt: dort unten lauert der Tod!

Fazit:

Auch wenn der DLC die Hauptgeschichte von Dragon Age Inquisition nicht fortsetzt, so macht schafft es Bioware doch, damit einige Schwächen des Hauptspiels auszumerzen bzw.in der neuen Region nicht erneut auftreten zu lassen. Denn die Nebenemissionen hier stammen im Grunde fast gar nicht aus den bekannten „Suchen-töten-abliefern“-Missionsgenerator. Die Story ist interessant, bietet die eine oder andere Wendung und motiviert zum Weiterspielen. Ist das alles die 15 € wert? Wenn man diesen Betrag ins Verhältnis zum Hauptspiel setzt, würde man wohl Nein! sagen müssen, da das Hauptspiel so extrem umfangreich ist. Aber dafür das es im DLC Bioware eindeutig nicht um Quantität sondern Qualität bei der Story und auch den Nebenaufträgen ging, ist der Preis für Fans, die ihre Welt von Dragon Age erweitern wollen und auf die Fortsetzung der Hauptgeschichte dabei verzichten können, durchaus gerechtfertigt.

Kommentieren Sie den Artikel