Gamescom 2015 Eyes-On: AER

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Am Stand von Daedalic Entertainment wurde uns eine frühe Alpha-Version des Titels AER von einem des nur sechs Mann starken, schwedischen Teams, forgottenkey gezeigt. Die Präsentation machte Lust auf mehr! Im Rahmen des Studiums im Bereich Spieleentwicklung wurden auch philosophische Themen im Rahmen von Designstudieren und Konzepten beleuchtet, genauer philosophische Fragen gestellt und versucht Antworten durch Design von Spielen zu vermitteln. Aus diesen Spielereien fanden sich die sechs Studenten und heutigen Entwickler zusammen und begannen den Titel AER zu schaffen. AER ist eine Open World Titel mit verschiedenen Zielen und Storyelementen. Beides muss der Spieler in der Welt selbst finden und dabei die Welt erforschen, Rätsel lösen, schleichen und kleine Plattforming-Einlagen meistern. Der Fokus soll dabei auf der Erforschung der in schwebende Bruchstücke zerfallenen Welt fallen. aer1 Dabei entfaltet das Spiel auf Basis der Unity 5 Engine mit dem eigenwilligen Cell-Shading-Look und groben Formen mit samt meist sehr hellen Farben eine ganz eigene Atmosphäre. Leider wirkt das Spiel auf Screenshots recht steril, sieht in Bewegung aber wirklich toll aus und schafft durch die besondere Stilrichtung eine tolle Atmosphäre. Unser weiblicher Charakter verfügt über die Fähigkeit, sich jederzeit in einen Vogel zu verwandeln und so die einzelnen Bruchstücke der Welt zu erreichen. Auch wenn das Design dies nicht vermuten lässt, so sind die Animationen der Charaktere, allen voran der an einer Indianerin erinnernde Protagonistin, butterweich. Auf diesen Bruchstücken finden wir überall kleine Details, oft auch verschiedene Tiere, wie z. B. kleine Frösche. Es gibt textbasierte Dialoge, die nicht klassisch synchronisiert werden, sondern ähnlich wie bei Nintendo-Titeln oder der Sprache der Sims durch Geräusche vertont werden. Die Siedlungsbewohner werden wir dabei immer wieder besuchen und in den Gesprächen immer weitere, neue Informationen über die Welt, ihre Geheimnisse und unsere Ziele erhalten. Überall finden wir in dunklen Höhlen sogenannte Schreine, nach deren Aktivierung wir auf gruselig, Schattenähnliche Monster stoßen und geisterhafte Schemen verstorbener Bewohner erscheinen. Die Entwickler nennen eine Spielzeit von 4-6 Stunden für den ersten Durchlauf und vermuten beim erforschen jeden Winkels der Welt weitere 2-4 Stunden Spielzeit. Das Gezeigte macht definitiv Lust auf mehr und wir sind gespannt, wie sich die Story am Ende bei einer eigenen Spielsession präsentiert. Ob das Gameplay abseits des tollen, optischen Designs zum Erforschen der Welt genauso motiviert, wie es die Präsentation bereits getan hat, erfahren wir im Jahr 2016 auf PC, PS4 und XboxOne.

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