Dragon Age Inquisition DLC: Der Abstieg im Kurztest

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Titel
War das alles nur ein Traum? Was hat es mit dem Sturm auf sich?

Bioware und EA verlängern ihr Rollenspielabenteuer durch den zweiten Story-DLC zu Dragon Age Inquisition. Ob das neue Abenteuer, dass prallgefüllt ist mit neuen Aufgaben, dunkler Brut und neuer Ausrüstung, die Anschaffungskosten von knapp 15 € wert ist, erfahrt ihr unserem Test.

Glück auf!

In diesem DLC erfahrt ihr von einem Zugang zu den tiefen Wegen an der Sturmküste. Über den Kartentisch in der Himmelsfeste schickt ihr eure Kundschafter in Ferelden dorthin und könnt danach mit eurer Gruppe zum Spalt reisen. Hier trefft ihr wie schon im Hauptspiel kurz auf eure Späherin, ehe es mit dem wenig Vertrauen erweckenden Aufzug hinunter geht. Da die Gegner mit der Stufe eurer Gruppe mit skalieren, kann sich jede Gruppe den Weg tief nach unten trauen.

Wo uns wohl dieser uralte, zwergische Aufzug, hinführen wird?

Was ist hier unten los?

Hier trefft ihr zunächst auf eine Wissensbewahrerin der Zwerge aus Orzammar, der unterirdischen Hauptstadt der Zwerge. Von ihr erfahrt von zwei großen Probleme: immer wiederkehrende und scheinbar stärker werdende Beben erschüttern die tiefen Wege und eines der Beben hat einen Tunnel geöffnet, aus dem seit dem unentwegt dunkle Brut stürmt. Während des Gesprächs beginnt ein weiteres, sehr starkes Beben und wir können hautnah miterleben, wie viel Schaden diese Erschütterungen so tief unter der Erde anrichten können. Schnell wird klar, dass wir schauen müssen, wie es den anderen Zwergen geht, die alle Hände voll damit zu tun haben, die dunkle Brut zurückzuhalten. Bei der Truppe angekommen unterstützen wir im Kampf, verschließen den Tunnel und können uns fortan darum kümmern die Ursache der Beben zu finden. Denn diese scheinen nicht natürlichen Ursprungs zu sein und bedrohen die ganze Welt. Ganz besonders problematisch sind die Beben jedoch für die Zwerge, deren Wirtschaft sich auf den unterirdischen Abbau und anschließendem Verkauf von Lyrium stützt. Sollten den Beben weitere Minen und auch Zwerge zum Opfer fallen, könnte n alle Zwerge unter der Oberfläche von den Konsequenzen betroffen sein.   Von nun an kämpfen wir uns linear immer tiefer nach unten, Ebene für Ebene und werden von zwei NPCs, die wir nicht aktiv steuern und denen wir auch keine Befehle geben können, begleitet. Hauptsächlich kämpfen wir gegen dunkle Brut und Tiere. Neue Gegner gibt es in diesem DLC nur gegen Ende zu entdecken, die dafür aber extrem spannend und gruselig eingeführt werden. Mit jeder Ebene kommen wir der Ursache der Beben, welche vermutlich magischer Natur ist, näher. Wir finden Bücher die erstmals in der Dragon Age Welt von Wesen namens Titanen berichten, von denen aber nie zuvor jemand gehört hat.

Der Urpsrung der Beben befindet sich irgendwo hier in der Nähe!

Fazit:

Die Herzen von Fans des ersten Serienteils werden höher schlagen, wenn sie es endlich wieder, fernab des Tageslichts, mit Scharen der dunklen Brut aufnehmen können. Hier steht ihnen u. a. ein minutenlanger Kampf gegen schwächere Vertreter der Brut bevor, welcher nahtlos und ohne Möglichkeit zum Speichern in einen Kampf gegen zwei Elite Oger Alphas und einem Boss Gesandten übergehen. Auch der Finale Kampf und die Story können sich sehen lassen. Je näher wir der Quelle der Beben kommen umso spannender wird es. Dennoch liegen die Kämpfe hier ganz klar im Vordergrund. Abgesehen von einem einzigen optionalen Rätsel und dem suchen und sammeln von Zahnrädern zum Öffnen von Türen gibt es hier nicht viel zu entdecken oder Gründe, neben dem Schwertarm auch den Kopf anzustrengen. Wer auf schnörkellose Kämpfe, die dunkle Brut und die Einführung von neuen, mächtigen Wesen ins Spieluniversum steht (die vielleicht in späteren Serienlegern noch eine größere Rolle spielen könnten) werden 4-6 h gut unterhalten. Der Preis wäre auch für 9,99 € in Ordnung gewesen, da dieser DLC doch deutlich kürzer ausfällt als der vorangegangene. Drachen tauchen in diesem DLC erst gar nicht auf.

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