Gamescom 2016: Battlefield 1 – Hands on

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Battlefield 1 dürfte für viele Spieler ein Must-Have-Titel sein. Wird Battlefield 1 ein Battlefield oder erwartet uns ein gänzlich neues Spielerlebnis? In diesem kurzen Hands on berichte ich euch von meinen Erfahrungen mit Battlefield 1 während der Gamescom 2016. Dieses Jahr hatte ich drei Möglichkeiten Battlefield 1 auf der Gamescom anzuspielen. Eine Runde Rush im Business Bereich von Electronic Arts auf der Xbox One und die großen Conquest Matches in den öffentlichen Hallen. Dabei botElectronic Arts in den Hallen zwei unterschiedliche Karten zum anspielen an. Allgemeine Wartezeit? Ca. 3 Stunden … pro Stand!

Conquest on Sinai Desert in Battlefield 1

In der Luft … Man merkt direkt, dass man ein Battlefield spielt. Die Modi sind vertraut, die Ansicht und auch die Steuerung sind sofort präsent. In Sinai Desert habe ich mich direkt in ein Flugzeug gesetzt und bin drauf los geflogen. Neben einem Maschinengewehr verfügt das Flugzeug über Bomben, die in relativ kurzen Intervallen auf die Feinde unter einem abgeworfen werden können. Bei einem guten Piloten sicherlich ein absolut mächtiger Vorteil. Leider bin ich nicht ein solcher Pilot und mein Flug war somit relativ zügig wieder vorbei. In Battlefield 1 haben Schäden am Flugzeug nämlich direkte Auswirkung auf die Flugeigenschaft und so zog es mich abwärts in einen Hügel nachdem ich seitlich getroffen worden war. … und an Land Trotzdem motiviert suchte ich mir eine Klasse. In Battlefield 4 war das grundsätzlich der Sturmsoldat. Heilen und Schießen. Fand ich schon immer prima. In Battlefield 1 haben sich die Klassen verändert. Der Sturmsoldat ist nun kein Hybrid mehr aus Kampf und Heilung sondern fokussiert sich nun auf den Kampf gegen Mensch und Maschine. Der Versorgungssoldat bleibt Versorger, der Sanitäter übernimmt die Heilung vom Sturmsoldaten und der Späher ist der ehemalige Aufklärer. Die Klasse des Pioniers fällt komplett weg, dafür sind nun die Piloten und Panzerfahrer Klassen, die man wählt sobald man bei einem Neustart ein Fahrzeug / Flugzeug auswählt. Allrounder wie sie aus Battlefield 4 bekannt waren, gibt es also nicht mehr. Aber schlecht muss das nicht sein, in der Kürze der Zeit konnte ich leider nicht alle Klassen ausgiebig testen, sodass ich hier wohl die Beta abwarte, bevor ich mir ein abschließendes Fazit erlaube. Die Änderungen sind zumindest „interessant“.

Eliteklassen, oder sollte ich besser sagen „Helden“?

Mit Battlefield 1 bringt DICE die Eliteklassen ins Spiel. Der Flammschütze, der Wachsoldat und der Panzerjäger. Diese können durch die Aufnahme der entsprechenden Waffe aktiviert werden. Diese befinden sich an zufälligen Plätzen auf dem Schlachtfeld. Das kommt euch bekannt vor? Selbstverständlich, nämlich genau so funktioniert das Helden-System in Star Wars Battlefront. Und hier gibt’s auch meinen ersten Kritikpunkt. Battlefield hat meiner Meinung nach solche Eliteklassen gar nicht nötig. Battlefield ist für mich ein Team-Spiel, welches den Kampf über das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Spielern entscheidet und mit den neuen Eliteklassen wird der Fokus teilweise auf die Einzelperson gelegt. Ich glaube, hätte es keine Eliteklassen gegeben, sie hätte auch keiner vermisst. rendition1.img

Zusammenfassung

Im Grunde reichen drei gespielte Runden nicht für ein Fazit aus, das möchte ich mir auch erst nach der anstehenden Beta Ende August erlauben. Ich bin noch stutzig, ob Battlefield 1 wirklich der Erfolgshit ist, den alle erwarten. Zumindest der neue Conquest Modus scheint in der Community noch nicht die Rückendeckung zu erfahren, die sich DICE durch die Neuerungen erhofft hat. Aber auch hier dürfte die Beta neue Erkenntnisse bringen. Wir dürfen gespannt sein, was wir am 21. Oktober 2016 von DICE serviert bekommen.

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