Gamescom 2016: The Last Guardian – Hands on

0
250

Bei PlayStation hatten wir die Möglichkeit die rund 40 minütige E3-Gameplay-Demo von The Last Guardian anzuspielen. Ein so langes Hands on ist eigentlich unüblich für einen solchen Termin, die Entwickler wiesen jedoch darauf hin, dass The Last Guardian von seiner Atmosphäre lebt und der Spieler diese nicht innerhalb von zehn Minuten erleben könne.

Gameplay & Story von The Last Guardian

Wir steuern einen kleinen Jungen, der nach eine kleinen Anfangssequenz in einer Höhle mit einer mysteriösen Kreatur namens Trico aufwacht. Die Steuerung ist zu Beginn gewöhnungsbedürftig, jedoch findet man sich schnell zu recht. Die Geschichte wird aus dem Off erzählt und zwar vom Älteren Jungen. Er blickt quasi in die Vergangenheit und erzählt die von uns gespielte Geschichte aus seiner Perspektive. The Last Guardian handelt von der tiefen und unzertrennlichen Bindung zwischen dem Jungen und Trico. Dabei ermöglicht die Interaktion der beiden Protagonisten die bevorstehenden Gefahren zu überwinden und zu überleben. Die Bewegungsabläufe sind sehr gut und nachvollziehbar. Kommen wir bspw. Trico zu früh zu nah pustet uns die Kreatur zurück oder brüllt uns eindrucksvoll an. Es heißt also sein Vertrauen zu gewinnen. Mit Futter dürfte das zu machen sein. Wir suchen uns also über einige Klettereinlagen durch die Höhle und werfen die gefundenen Fässer Trico zum Fraß vor. Die Stimme aus dem Off hilft dabei die nächsten Schritte zu beachten. Wirklich schwer sind die gestellten Rätsel bzw. das weitere Vorgehen nicht, ob hier der Schwierigkeitsgrad zu einem späteren Zeitpunkt steigt, kann wohl erst nach Veröffentlichung getestet werden. Jedoch wirkt zu jedem Zeitpunkt die Atmosphäre welche mit einem wahnsinnig stimmigen Soundtrack untermalt wird. Nachdem wir der verletzten Kreatur geholfen haben, haben wir auch sein Vertrauen gewonnen. Es folgt uns nun auf Zuruf. Dabei wirken die Aktionen zu keinem Zeitpunkt gescriptet, obwohl dies nahe liegen könnte. Wenn wir Trico rufen um ihn bspw. zu einem weiteren fressbaren Fass zu locken, sieht die Fress-Animation jedes mal anders aus oder bevor Trico wirklich frisst, wird noch mit dem Fass gespielt. Es macht einfach Spaß den Aktionen Tricos zuzusehen. Unabhängig der Rätsel sind wir zu keinem Zeitpunkt gestorben. Eine Lebensanzeige ist nicht vorhanden und auch Stürze von höheren Positionen wurden nicht mit einem Tod bzw. Neustart bestraft. Ich habe es jedoch auch nicht provoziert. Die nicht vorhandene Schwierigkeit in der Demo tat dem Spielspaß jedoch keinen Abbruch. Die 40 Minuten vergingen wie im Flug und ich hätte noch stundenlang weiterspielen können. The Last Guardian war der perfekte Abschluss der diesjährigen Gamescom und obwohl ich den Titel vorher nicht wirklich auf dem Schirm hatte, habe ich es nun umso mehr!

Kommentieren Sie den Artikel